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Laubfroschwetterregeln
erdacht und niedergeschrieben von R.W. Aristoquakes

 
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1001-1025
Sieht man den Laubfrosch unter Buchen,
verzweifelt nachts nach Würmern suchen,
bringt der Nordwind Anfang Mai,
große Trockenheit herbei.

Macht sich der Frosch im Januar,
hier in unser‘n Breiten rar,
ist er, der Sonne wohlgewogen,
in den Süden umgezogen.

Wenn sich der Laubfrosch ruhig verhält,
hat er die Sonne schon bestellt.

Wenn der Frosch die ganze Nacht,
bis zum frühen Morgen wacht,
ohne Schindluder zu treiben,
wird es lange schön noch bleiben.

Quakt er im Oktober noch,
wird der Schnee zur Weihnacht hoch.

Wenn er sehr früh zu Bette geht,
ein harter Winter zu erwarten steht.

Oktoberfroschgesang fürwahr,
bringt einen kalten Januar.

So lang der Frosch im Schlamme haust,
der Wintersturm gar frostig braust.

Quakt er an Lichtmess hell und rein,
stellt sich der Winter noch mal ein.

Quakt der Laubfrosch an Sankt Veit,
wird es wärmer mit der Zeit.

Schlägt ihm die Kälte auf den Darm,
wird es am Teiche lang nicht warm.

Ist dem Frosch im Ernting heiß,
bringt der Winter arg viel Eis.

Quakt der Frosch im Christmond nicht,
das Eis erst spät im Lenzing bricht.


Wenn der Frosch im Julmond schweigt,
das Jahr dem Ende zu sich neigt.

Wenn Frösche an das Feuer rücken,
hat der Oktober seine Tücken.

Hält er sich im Kaufhaus auf,
und fährt die Rolltreppen hinauf,
und besorgt noch einen Rest,
gibt es ein weißes Weihnachtsfest.

Siehst den Laubfrosch Du im Traum,
als frischen Schmuck am Tannenbaum
hängen, wo er fröhlich singt,
der Dezember Schnee bald bringt.

Sitzt er auf einem Mistelzweig,
gibt er uns einen Fingerzeig,
dass der Dezember schneeverweht,
und mit Frost zu Ende geht.

Wenn der Laubfrosch Spargel sticht,
ist der Juni schon in Sicht.

Quakt der Frosch mit frohem Schall,
und ist sein Schallsack ständig prall,
dann sagen ihm die Isobaren,
dass es Zeit wird sich zu paaren.

Quakt der Frosch im Donautal,
steigt dort der Druck um ein Pascal.

Wenn Frösche sich mit Mücken dopen,
wird es Sommer in den Tropen.

Hat er im Julmond nasse Socken,
wird der Hartung kalt und trocken.

Friert er im Novemberwasser,
wird der Januar ein nasser.

Quakt er hinterm Ameis’hügel,
werden straff das Winters Zügel.

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1026-1050
Gräbt sich der Frosch tief ein im Garten,
ist Frost im Winter zu erwarten.

Frisst der Frosch statt Fliegen Eicheln,
wird uns gar hart der Winter streicheln.

Wenn die Kröten sich verkriechen,
sie eine kalten Winter riechen.

Quakt der Frosch im Januar,
bringt er das Saatgut in Gefahr.

Quakt er, wenn Simon just vorbei,
macht den Weg er für den Winter frei.

Fängt er, entgegen seinem Plan,
im Schilfe dort an seinem See,
im Hartung schon zu brüten an,
tut ihm der Frühling später weh.

Quakt der Frosch am Josephstag,
spart er uns viel Not und Plag.

Quakt er im Hornung unterm Eis,
gibt es im Mai gar üppig Reis.

Wenn er gänzlich ungewandet,
hüpfend in einer Distel landet,
und weinend wie am Spieße schreit,
ist es Spätherbst, Distelzeit.

Wenn lustlos er durch’s Röhricht hinkt,
der Luftdruck ganz rapide sinkt.

Quakt der Frosch an Kassian,
hält das schöne Wetter an. 

Quakt der Frosch im nassen Gras,
gibt es sicher noch etwas.

Geht der Frosch im Hartung baden,
nimmt er und auch der Lenzing Schaden.


Wenn Kröten nachts spazieren gehen,
die Sterne klar am Himmel stehen.

Wenn Frösche ihre Quappen pflegen,
gibt es selten Nebelregen.

Wenn Frösche nachmittags laut gähnen,
weint der Himmel abends Tränen.

Ruht der Laubfrosch in der Sonne,
füllen sich Scheuer, Sack und Tonne.

Wenn Frösche ihre Goschen halten,
wird sich das Wetter schlecht gestalten.

Wenn der Frosch im Schilfe murrt,
und sein Bäuchlein lautstark knurrt,
weil die Mücken nicht recht schwärmen,
fehlt die Sonne noch zum Wärmen.

Wenn die Kröten Erde speien,
und die Frösche mächtig schreien,
und Sehnsucht haben arg nach Mücken,
wird der Lenz bald näher rücken.

Wenn die Frösch‘ im Pfuhl bisweilen,
schlimmer als die Esel geilen,
und sich um die Weiber streiten,
beginnen die schönsten Jahreszeiten.

Versteckt der Laubfrosch sich in Pfützen,
will er sich vor dem Nordwind schützen.

Friert der Frosch im Wasserbad,
wird es kälter Grad um Grad.

Quakt der Frosch im Gilbhardwind,
wird der Januar sehr lind.

Quakt der Frosch im Herbst gar wild,
wird der nächste Frühling mild.

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1051-1075
Schweigt er an Sankt Wendelin,
dann mach Feuer im Kamin.

Quakt der Frosch an Ursula,
ist es noch warm in Florida.

Schweigt der Frosch an Severin,
sind die Fliegen alle hin.

Wenn er einen Bandwurm würgt,
das nicht für schönes Wetter bürgt.

Frisst er sich satt an Muck und Käfer,
bleibt trocken es an Siebenschläfer.

Hat er das große Kältezittern,
hat er Angst vor Schneegewittern.

Wenn er flugs ins Rohr entfleucht,
ihn der kalte Ostwind scheucht.

Sitzt der Frosch im Lichterglanz,
quakend unterm Adventskranz,
und trinkt seinen Rotweinpunsch,
hat er nur den einen Wunsch,
dass, wenn er brav weitersingt,
ihm das Christkind Fliegen bringt.

Wenn er dann den Christbaum schmückt,
das Fest ganz langsam näher rückt.

Quaken die Frösch‘ im März zuhauf,
folgt ein trockner Sommer drauf.

Fährt der Frosch im Hartung Schlitten,
lässt sich der Winter nicht lang bitten.

Quakt der Frosch im Januar,
wird im Mai die Butter rar.

 
Sieht man den Laubfrosch nicht im Jänner,
schläft er im Dickicht wie ein Penner.

Hat er `ne Fliege an der Angel,
herrscht an schwüler Luft kein Mangel.

Schweigt der Frosch im Tannenwald,
ist der Winter frostig kalt. 

Jagt der Frosch im Hornung Mucken,
muss er im Mai nach Futter gucken.

Quakt er im Februar mit Macht,
bringt der Lenz oft Frost bei Nacht.

Stellt er im März sich schwimmend ein,
wird der Sommer trocken sein.

Quakt er ohne lang zu fackeln,
dass dem Ochs‘ die Hörner wackeln,
im Mai bis in die Nacht hinein,
stellt sich im Juni Hitze ein.

Quakt er im Hornung tief im Dreck,
bringt der Ernting Brot und Speck.

Hört er im Hornung Schnaken geigen,
müssen die im Märzen schweigen.

Singen die Frösche wie die Finken,
sieht man schon den Frühling winken.

Quakt der Frosch im Lenz zu früh,
ist’s meist vergebne Liebesmüh.

Quakt er im April gar froh,
drischt der Bauer leeres Stroh.

Quakt er an Ambrosius,
werden die Pflaumen gut fürs Mus.

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1076-1100
Reitet er auf grünem Schimmel,
lacht die Sonne froh vom Himmel.

Wenn viele Frösch‘ im Tümpel wohnen,
wird sich im Herbst die Ernte lohnen.

Schweigt der Frosch an Sankt Vital,
friert es wohl noch fünfzehn mal.

Quakt er nachts gar ordinär,
und in der Wortwahl arg vulgär,
hat er das Brausen schon vernommen,
mit dem die Winterstürme kommen.

Gibt er an Lichtmess keine Ruh,
kalbt im Stalle just die Kuh.

Ist’s an Sankt Petrus ihm zu kalt,
hat die Kält‘ noch lang Gewalt.

Quakt er von der Nordsee her,
schwimmt das Eis ins Wattenmeer.

Quakt der Frosch an Kunigunde,
bringt er frohe Wetterkunde.

Will er keine Mücken fressen,
kannst den Sommer Du vergessen.

Quakt er an Sankt Joseph klar,
wird es ein gutes Honigjahr.

Quakt der Frosch im März nur selten,
die Bauern übers Wetter schelten.

Wenn im März viel Kröten laufen,
muss der Wirt den Wein nicht taufen.


Schweigt der Frosch im März spontan,
bleibt noch lang die Schlittenbahn.

Sein Quaken im Scheiding prophezeit,
viel Schnee und Eis zur Weihnachtszeit.

Quakt er im Gilbhart nachts noch lang,
macht er den Bauern angst und bang.

Schlüpft die Krott ins neue Kleid,
ist der Winter nicht mehr weit.

Hüpft quakend er im Herbst durch’s Dorf, 
dann sorg für Kohle, Holz und Torf.

Quakt er im Oktober viel,
bringt der November Flockenspiel.

Macht vor den Raupen er nicht Halt,
wird der Oktober schon sehr kalt.

Quakt er im nassen Wiesengrund,
macht er uns Dunst und Nebel kund.

Frisst er die Mücken tiefgefrostet,
es dem Herbst das Leben kostet.

Wenn er am Tag die Liebste kost,
der Nordwind nachts bei Vollmond tost.

Quakt der Laubfrosch Ende Mai,
ist das Gröbste schon vorbei.

Wann Frösche Mücken nachts erschlagen,
lässt sich die Schwüle kaum ertragen.

Wenn Frösche Maikäfer verzehren,
wird der Herbst uns reich bescheren.

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1101-1125
Fressen die Frösche Raupen viel,
hat der Bauer leichtes Spiel.

Laicht der Frosch unter der Kuh,
liefert die den Dung dazu,
dass der Eltern Quappenherden,
gedeihen und zu Fröschen werden.

Froschgesang von langer Dauer,
erquickt im Frühling Magd und Bauer.

Froschgesang die ganze Nacht,
den Bauern Schlafbeschwerden macht.

Jagt der Laubfrosch Silberfische,
gönnt er sich keine Sommerfrische. 

Kommt der Lurch nach alten Sitten,
auf der Krott  zum Teich geritten,
und schaut froh und lustig drein,
wird Schönwetter es bald sein. 
Hat er zum Quaken keinen Mut,
liegt es an der Juliglut.

Quakt der Frosch im Hitzezorn,
bringt der Juli reichlich Korn.

Schnappt der Frosch am Teich nach Luft,
liegt es am scharfen Gülleduft.

Wenn er im Scheiding Fliegen fischt,
der Bauer leeres Stroh  oft drischt.

Leidet der Frosch an Mückennot,
hat der Bauer reichlich Brot.

Quakt der Frosch im Märzenstaub,
und stellen sich die Unken taub,
weil sie ja selbst an trocknen Tagen,
anstatt mit Lurchen sich zu paaren,
viel lieber doch nach Würmern jagen.
Wenn so sie ihre Kräfte sparen,
dann ändert sich die Wetterlage,
ganz bestimmt am nächsten Tage.
Lässt der Lenzing so sich an,
bringt er Brot für jedermann.

Quakt der Frosch nicht wie er soll,
ist der April recht launenvoll.


Wenn der Frosch im Rohre plappert,
und draußen laut der Weißstorch klappert,
zieht mit grünem Hochzeitsband,
der schöne Lenzing durch das Land.

Treibt es der Frosch im Teiche toll,
bleibt das Wetter stimmungsvoll.

Trägt die Kröte ein Pessar,
wird es ein schlechtes Quappenjahr.

Wenn der Frosch nicht quaken will,
und unter einem Blatt hockt still,
nutzt er dieses als Ägide,
gegen Müll und Pestizide.

Frisst der Frosch nur kosch’re Fliegen,
und lässt die Innereien liegen,
und von der Hüfte einen Rest,
dann feiert er das Pessachfest.

Betrachtet er sein Spiegelbild
im Wasser, bleibt der Abend mild.

Hebt die Krott am Teich ihr Röckchen,
tauen in der Luft die Flöckchen.

Quakt der Frosch im Schilf „juchei“,
kommt der Wonnemonat Mai.

Schnappt im Frühling er nach Schwalben,
gibt’s viel Futter, Korn und Kalben.

Quakt abends er auf grüner Au,
bringt der Maifrost morgens Tau.

Pinkelt der Laubfrosch auf die Saaten,
regnet es im Herbst Dukaten.

Frisst er nur die fetten Brocken,
bleibt der Mai schön warm und trocken.

Quakt der Frosch zum Erntedank,
liegt das Heu im Panzerschrank.

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1126-1150
Wenn der Frosch an Kirchweih quakt,
der Bauer still „vergelts Gott“ sagt.

Quakt der Frosch gar apostolisch,
weil erzogen streng katholisch,
und schlägt ein Kreuzzeichen dabei,
wird segenreich sein Froschgeschrei.

Quakt er in gehobnem Ton,
ohne jede Dissonanz,
zur Fronleichnamsprozession,
und huldigt den in der Monstranz,
dann stellt sich neben Sonnenschein,
das rechte Wachstumswetter ein.

Froschgesang zur Maiandacht,
hat schönes Wetter stets gebracht.

Quakt der Laubfrosch vor Vergnügen,
macht sich der Bauer klar zum Pflügen.

Wenn der Frosch ins Buschwerk schleicht,
der Herbst dem Winter langsam weicht.

Quakt der Frosch im Winterklee,
sitzt zu Ostern er im Schnee.

Schweigt er an der Weihnachtstagen,
wird das Feld viel Früchte tragen.

Wenn er in der Raunacht schweigt,
der Januar sich grimmig zeigt.

Quakt der Frosch an Fasenacht,
dem Flachs er lange Zöpfe macht.

Quakt sich der Frosch im Frühling aus,
wird ein guter Sommer draus.

Wenn Ostern er kein Wort verliert,
der Winter immer noch regiert.


Liegt er im Rohr, vom Blitz getroffen,
während der Donner noch rumort,
bleibt eines nur für uns zu hoffen,
dass sein Maul ist nicht verschmort.

Quakt der Frosch im grünen Kohl,
schmeckt dieser später trefflich wohl.

Quakt er in der Stube drinnen,
fangen die Weiber an zu spinnen.

Quakt er an Mariä Geburt,
ziehen die Schwalben wieder furt.

Wenn er im Herbst den Schallsack bläht,
wird viel Gras im Lenz gemäht.

Stößt der Frosch im Herbst ins Horn,
so heißt das „Bauer sä dein Korn“.

Verzieht sich der Frosch ins Schlafgemach,
folgt ihm der Winter sogleich nach.

Legt er seinen Muff bereit,
ist der Winter nicht mehr weit.

Quakt der Frosch an Elias,
droht Mehltau oder Mäusefraß.

Quakt der Frosch gar laut im Lenz,
hat der Luftdruck Sink-Tendenz. 

Wenn an Mariä Himmelfahrt,
er glänzt durch seine Gegenwart,
weil er von Hause aus ein Christ,
und obendrein katholisch ist,
und er im Hochamt ganz laut quakt,
dann ist das Wetter gut im Takt.

Wenn der Laubfrosch angstverzerrt,
im Spätherbst nachs im Krautfass plärrt,
hat die Bäuerin Mist gebaut.
Schad um den Frosch im Sauerkraut. 

Quakt der Frosch im Rosenbeete,
wird es schön an Margarete.

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1151-1175
Quakt er in des Winzers Reben,
wird’s  einen guten Trunk bald geben.

Quakt er an Sankt Florian,
liegt der Frühling gut im Plan.

Schweigt er an Pankratius,
bringt der Mai noch mal Verdruss.

Quakt der Frosch an Servazi,
folgt Bonifaz nach und Sophie.

Schweigt der Frosch an Urbanus,
ist der ein arger Grobianus.

Quakt der Frosch im Mai verwegen,
gilt es die Bohnen auszulegen.

Quakt er am Sophientag,
bringt, was der Gärtner sät, Ertrag. 

Quakt er zur Sommersonnenwende
Nimmt der Frühling bald ein Ende.

Wärmt er sich am Sonnwendfeuer,
wird der Sommer nicht gut heuer.

Wurden die Kinder ihm geboren,
geht der längste Tag verloren.

Trägt er `ne Hummel unterm Arm,
wird der Tag mehr heiß als warm.

Stopft er sich einen Wurm ins Maul,
regnet es sicher an Sankt Paul.

Quakt der Frosch im nassen Roggen,
ist der Weizen auch nicht trocken.


Wenn er am ersten Hornung schreit,
es am dreißigsten nicht schneit.

Wenn Frösche auf dem Rücken liegen,
ist das Wetter schlecht gediegen.

Gerät beim Quaken er in Schweiß,
ist es draußen ziemlich heiß.

Frösche die im Teiche laichen,
sind ein sich’res Frühlingszeichen.

Fliegentod und Laubfroschleben,
der Ernte erst den Reichtum geben.

Taucht der Laubfrosch froh und munter,
am Morgen erst im Wasser unter,
und am Abend wieder auf,
wird es ein schöner Herbstverlauf. 

Wenn er zu quaken sich bemüht,
während  am Teich der Schlehdorn blüht,
obwohl es feucht ist und arg kalt,
dann kommt der Monat Mai schon bald.

Sein Quaken zur Walpurgisnacht,
hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Frösche die faul im Riedgras hocken,
bringen die Natur ins Stocken.

Hört man im März sein Wehgeschrei,
eilt mit dem Frühling Frost herbei.

Geht er im Februar zum Baden,
wird ihm der Frost im Mai arg schaden.

Wenn er im Juli lauthals prahlt,
gar golden sich der Roggen mahlt.

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1176-1200
Schweigt der Laubfrosch an Sankt Gall,
treibt man die Kühe in den Stall.

Quakt er frustriert im Wetterglase,
verzögert sich die Wachstumsphase.

Kommt er spät erst heim vom Schwofen,
brät die Martinsgans im Ofen.

Hockt er auf der Wärmeflasche,
oder in der warmen Asche,
oder ziemlich dicht daneben,
wird es `nen strengen Winter geben.

Quakt der Frosch an Willibold,
wird der Kisler wenig hold.

Wenn der Winter grimmig frostet,
und es dem Frosch das Leben kostet,
beginnt im Frühling, das ist klar,
für Frau Frosch das Trauerjahr.

Macht sich der Frosch am Teiche rar,
wird es langsam Januar.

Macht er im März schon dicke Backen,
wird die Ernte prächtig sacken.

Hört man im Hartung Froschgesang,
macht es den Bauern Angst und Bang.

Knackt der Frosch im Schilfe Schnecken,
kommt  des Winters Frost und Schrecken.

Klagt der Frosch im Monat März,
am Teiche über Nierenschmerz,
und muss er sich zu Bette legen,
bringt der April viel Wind und Regen.

Tut sich der Frosch beim Jagen schwer, 
dann bleibt im Herbst die Scheuer leer.

Singt er „fidirallala“,
an Franz, Jutta und Waldrada,
dann bringt der Mai, das ist nicht neu,
Wärme, Wohlstand und viel Heu.

Quakt der Laubfrosch wenig froh,
im Sarkophag von Ramses Zwo,
sehnt er sich nach langem Schlummer,
die Kanopen sind lägst leer,
nach einem fetten frischen Brummer,
oder ein paar Mücken sehr.


Quakt der Frosch an Ezechiel,
an der Waterkant im Priel,
dann wird es auch im Prickenwald,
an der Nordsee Frühling bald.

Quakt er an Kreszentia,
ist der Frühling endlich da.

Quakt der Frosch an Mamertus,
ist mit dem Winter sicher Schluss.

Wacht der Frosch an Blasius auf,
beginnt der Winterschlussverkauf.

Quakt der Frosch an Nepomuk,
ist der Frühling Lug und Trug

Quakt der Laubfrosch in der Wicken,
wird ihn der Winter nicht mehr zwicken.

Quakt er im Wonnemonat Mai,
vom Rhein hinauf zur Loreley,
„mein Gott, wie bist du doch so schön“,
und spreizt die Schenkel sie obszön,
oben unter ihrem Kleid,
und singt ein Lied vom Liebesleid,
während sie kämmt das güldne Haar,
dann wird es ein gutes Jahr.

Fängt der Frosch im Scheiding Spinnen,
wird der Winter bald beginnen.

Quakt der Laubfrosch ohne Schwung,
erwartet er kaum Besserung,
was das Wetter anbetrifft.
„Wenn es an Siebenschläfer schifft“,
so denkt der Frosch bei sich gar bang,
„dann regnet es sieben Wochen lang“.

Hat er die Kugel in der Hand,
welche er am Brunnen fand,
und kegelt damit in der Scheune,
und wenn er trifft, du grüne Neune,
dann wird im Drittmillennium,
der Wetterfrosch berühmt posthum.

Quakt der Laubfrosch arg im Groll,
“nun habe ich die Nase voll“,
und flucht weiter, schlimm frustriert,
„wenn es nicht bald besser wird,
dann mach ich Schluss mit der Prognose,
noch im Sommer dieses Jahr,
und werfe selbst mich, in Psychose,
zum Fraße vor dem Adebar“.

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Last update
29.12.2000
 
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